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Frühverbindung Rostock–Hamburg // Wegner: „Der zuständige Bundesverkehrsminister hätte in die Pflicht genommen werden müssen“

20. März 2026


Die bündnisgrüne Landtagsfraktion begrüßt den Erhalt der ICE-Frühverbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg. „Diese Verbindung ist für Pendler*innen sowie für die wirtschaftliche und soziale Anbindung Mecklenburg-Vorpommerns von großer Bedeutung“, so Jutta Wegner, Parlamentarische Geschäftsführerin und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion.


Jutta Wegner, Parlamentarische Geschäftsführerin und verkehrspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Wolfgang Borrs
Jutta Wegner, Parlamentarische Geschäftsführerin und verkehrspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Wolfgang Borrs

Zugleich kritisiert Wegner die Finanzierung der Strecke durch das Land. Es handele sich um eine Fernverkehrsverbindung, für die grundsätzlich die Deutsche Bahn und damit der Bund verantwortlich seien. „Statt Millionenbeträge aus unseren Regionalisierungsmitteln einzusetzen, hätte der zuständige Bundesverkehrsminister in die Pflicht genommen werden müssen, um diese wichtige Verbindung aufrechtzuerhalten“, so Wegner.


Die Verkehrspolitikerin warnt: „Die eingesetzten Mittel könnten demnächst an anderer Stelle im Nahverkehr fehlen – etwa für bessere Taktungen, verlässlichere Anschlüsse und mehr Qualität.“ Zudem seien die künftige Finanzierung und Höhe der Trassenpreise aufgrund des aktuellen EuGH-Urteils völlig offen, was die Lage zusätzlich verschärfe: „Das EuGH-Urteil ist ein Paukenschlag, kam aber nicht überraschend. Wir wissen nicht, wie sich die Trassenkosten künftig entwickeln, das macht den ungeplanten Einsatz unserer Mittel für die ICE-Verbindung besonders kritisch.“

 
 
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